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Mobilseilbagger Weserwolff
Der Weserwolff
konnte sich gegen die etablierte Konkurrenz nicht durchsetzen und
kämpfte im eigenen Haus gegen den beliebten Kleinbagger PIONIER, dessen
Verkaufszahlen auch Anfang der 60er Jahre noch beachtlich waren.
Nachdem andere Hersteller
schon längst Mobilseilbagger - früher meist Autobagger genannt - auf
den Markt gebracht hatten, stellte die Weserhütte 1959 ihre Interpretation
dieses Maschinentyps vor. Die Konstrukteure griffen dabei viele Merkmale
des Marktführers, des Fuchs F 301, auf. Der neue Bagger erhielt erstmals keine
Typenbezeichnung, sondern den Namen WESERWOLFF, der sich aus dem
Firmennamen Weserhütte und dem Namen des Firmeneigners, Otto Wolf zusammen setzte.
Eine große Verbreitung erreichte der WESERWOLFF im Vergleich zu seinen
Konkurrenten allerdings nicht, und
nach zehn Jahren und ca. 370 gebauten Baggern wurde die Produktion 1968 wieder eingestellt.
Vom Fuchs F 301 wurden dagegen über 15.000 Stück produziert. Potentiellen
Kunden wurde nach der Produktionseinstellung statt des Weserwolffs der Mobilbagger HW 70 M angeboten, mit dem
Weserhütte Anschluss an die Konkurrenz halten wollte.
Das 21. Jahrhundert haben nur wenige Bagger erreicht, von denen
wenigstens einige erfreulicherweise in Sammlerhand sind und betriebsbereit gehalten werden, während zwei
andere noch 2003 dem Schneidbrenner zum Opfer fielen. |
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Aus dem Fundus der Presseveröffentlichungen stammt diese Aufnahme eines
Weserwolff mit Tieflöffel-Ausrüstung. |
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2 Dieser
Weserwolff wird noch 2005 privat beim
Hausbau genutzt. Eine Besonderheit ist das Rollengehänge, das nachträglich
eingebaut wurde.
3 Im Besitz eines Liebhabers ist dieser Weserwolff.
Anfang 2007 ist er in Gesellschaft einer Zettelmeyer-Walze.
4 Landarbeiter:
Weil der Traktor des Bauern keinen Frontlader hatte, musste der
Weserwolff noch am Misthaufen arbeiten. Leider wurde der Bagger
mittlerweile verschrottet.
5 Unverkäuflich
war angeblich dieser gepflegte Weserwolff von 1961, der im April 2005 in München zwischen Lkw versteckt war. 2007
fand man ihn dann nicht mehr. |
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Fast wie damals: Rudi Aswegen setzt seinen
Weserwolff in Ostfriesland bei allen möglichen Arbeiten ein. Hier wird
Aushub mit dem Tieflöffel verladen.
7 Wieder
aktiv: Der Weserwolff von Rudi Aswegen beim Abbruch eines Hauses in Holtgast im Winter 2005.
8 Während
des kurzen ostfriesischen Sommers baut Rudi Aswegens Weserwolff eine
Klärgrube.
9 Ziemlich zerknittert war
dieser Hydrowolff zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einem Steinbruch in
der Eifel. Wenig später wurde er auch verschrottet. |
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10 11 Blieb bis 2008 unentdeckt: Der grüne Weserwolff
baggert noch für ein Kurhaus im Westfälischen Heilerde. Der Ballast wurde sicher
wegen der schweren Moorerde aufgepackt.
12 Und noch
einer: In der "Sammlung" eines Privatmanns im Westfälischen
befand sich bis zum Dezember 2009 ein Weserwolff. Augenscheinlich stand der Bagger dort schon
länger, ohne bewegt worden zu sein. |
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Technische Daten
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Bezeichnung |
Weserwolff |
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Bauzeit |
1959 - 1968 |
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Stückzahl |
~ 370 |
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Seriennummern |
13001 ff. |
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Leistung |
26 PS |
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Motor |
n.n. |
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Gewicht |
7,5 - 8,0 t |
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Tieflöffelinhalt |
0,3 m³ |
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Greiferinhalt |
0,3 m³ |
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Fahrwerk |
Radfahrwerk |
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Länge Unterwagen |
3.130 mm |
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Breite Unterwagen |
2.450 mm |
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Bodenfreiheit Unterwagen |
230 mm |
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Breite Oberwagen |
2.200 mm |
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Höhe ohne Ausleger |
2.800 mm |
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max. Auslegerlänge |
9,50 m |
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Höchstgeschwindigkeit |
14 km/h |
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Datenstand |
1963 |
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Prospekte und Druckschriften
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Prospekttitel
von 1961 (links) und 1963. |
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Fotos dieser Seite:
R. Aswegen, S. Bongartz, M. Lohmeyer, F. Pfeiffer, E. Weber |
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letztes Update:
09.09.2011 |