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Schürfraupen
Schürfraupen - von der
Weserhütte wollte sie niemand, doch das selbe Modell verkaufte sich
anschließend über die Firma Frutiger aus der Schweiz dutzendfach.
Nachdem Menck & Hambrock 1978 in Konkurs
gegangen war, wurden in Deutschland keine Schürfraupen mehr produziert.
Dem japanischen Hersteller Nippon Sharyo Seizo Kaisha, der durch Vermittlung der Schweizer
Firma Frutiger seit Anfang der 1960er Jahre Menck-Schürfkübelraupen in
Lizenz baute, fehlte ein Vertriebsnetz für diese speziellen Maschinen.
Lediglich Frutiger fungierte als Generalimporteur für Europa. Die Akquise
neuer Kunden war ohnehin schwierig, weil Unternehmer erst von den
besonderen Einsatzmöglichkeiten der Schürfraupen überzeugt werden
mussten, wenn sie solche Maschinen noch nicht im Fuhrpark hatten. Die
Weserhütte rechnete sich Chancen aus, die Raupen in Deutschland
unter dem eigenen guten Namen verkaufen zu können und damit das
Marktsegment neu besetzen zu können. Obwohl die SR 264 seit 1969 gebaut
wurde und ein ausgereiftes
und qualitativ hochwertiges Modell war, gelang es nicht, die Maschine in
Deutschland in nennenswerten Stückzahlen abzusetzen. Nur drei Raupen
wurden verkauft, dann überließ man wieder Frutiger den Verkauf in
Deutschland. Woran es letztendlich lag, ist spekulativ, denn Frutiger
konnte die SR 264 in Deutschland in den folgenden Jahren über 50 Mal
verkaufen. |
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Bezeichnung |
SR 264 |
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Bauzeit |
1981 |
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Stückzahl |
3 |
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Seriennummern |
? |
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Leistung |
197 PS |
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Motor |
4 Takt-Diesel |
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Gewicht |
22,8 t |
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Gesamtgewicht |
31,8 t |
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Kübelinhalt gehäuft |
7,7 m³ |
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Schürfbreite |
1.890 mm |
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max. Schürftiefe |
460 mm |
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Schildbreite |
3.480 mm |
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max. Kübelöffnung |
1.500 mm |
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max. Schütthöhe |
1,90 m |
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Länge |
5.860 mm |
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Breite ohne Schild |
3.300 mm |
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Höhe einschl. Kabine |
3.590 mm |
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Fahrgeschwindigkeit |
10,9 km/h vorwärts /
12,1 km/h rückwärts |
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Steigfähigkeit |
leer 30 Grad (57 %)
beladen 20 Grad (35 %) |
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Datenstand |
1981 |
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