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Seilbagger und Trägergerät SW 140 und SW 141
Speziell für das Versetzen und Verfahren schwerer Konstruktionseinheiten
entwickelte man bei der Weserhütte Schwerlastraupen, Gabelhubwagen und
Lenkschreitwerke. Sie verfügen über höchste Tragfähigkeiten auch bei
ungünstigen Bodenverhältnissen, wie sie in Tagebauen und großen
Kieswerken vorkommen können. Die Wahl für das jeweilige Transportmittel
wird dabei vor allem von der Bodenstruktur, von dem konstruktivem Aufbau
der zu transportierenden Last sowie von der Häufigkeit der Transporte
bestimmt.
Die wichtigsten Vorzüge der Transportraupen und Gabelhubwagen sind sind
ihre große Mobilität und die einfache Art der Lastaufnahme. Die selbst
fahrenden Maschinen unterfahren dabei die Last und heben sie über
hydraulische Hebevorrichtungen an, nehmen sie also huckepack.
Die von der Weserhütte entwickelten und patenrechtlich geschützten
hydraulischen Lenkschreitwerke zeichnen sich dagegen durch ihr geringes
Gewicht und ihre große Auflagefläche sowie eine Tragkraft von bis 130 t
aus. Sie ermöglichen auch bei ungünstigen Bodenverhältnissen eine
Fortbewegung der Last in beliebiger Richtung. Schreitwerke werden fest
an der zu bewegenden Last angebaut, beispielsweise an Brecheranlagen
oder an rückbare Gurtförderanlagen in Tagebau-Betrieben. Damit diese
Anlagen beweglich sind, werden zwei bis vier einzelne Schreitfüße an
diesen Anlagen befestigt und einzeln oder von einem zentralen Schaltpult
aus synchron gesteuert. Bei Verbundschreitwerken wirken drei Füße auf
eine gemeinsame Schreitplattform.
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Schwerlastraupe
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1 Zum
Transport von Antriebsstationen im Braunkohlentagebau Loy
Yang/Australien, für den die Weserhütte im Joint Venture mit der Eglo
Engineering die bis dato leistungsstärkste Bandanlage Australiens
lieferte, wurde diese Lastraupe 1979 gebaut. Das Gerät mit einer
Raupenbreite von 3,20 m hat eine Tragfähigkeit von ca. 400 t.
Fotografiert wurde sie hier nach Verlassen der Montagehalle in Bad
Oeynhausen. |
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4 Auf
dem Testgelände der Weserhütte wurden diese Aufnahmen gemacht. Die enorm
breiten und langen Raupen reduzieren den Bodendruck, so dass auch bei
nachgiebigen Böden kein Einsinken erfolgt. Das linke Bild zeigt gut die
Anordnung der Kabine an einem und die Anordnung der Antriebseinheit am
anderen Ende zwischen den Raupen. Auf der mittleren Aufnahme ist die
Ladeplattform hydraulisch in Fahrtstellung gebracht. |
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5 Die
Weserhütte Inc., St. Louis/USA lieferte 1979 nach deutscher Planung und
Konstruktion eine 9 km lange, rückbare Bandanlage für einen
Steinkohlentagebau in Illinois. Zu dem System gehörten auch mobile
Bandbrücken und zwei Lastraupen zum Transport der Brücken.
6 1984
wurden für einen griechischen Kohletagebau zwei Lastraupen mit einer
Tragkraft von je 260 t geliefert. Das Bild zeigt eine davon nach der
Ankunft in ihrem Einsatzgebiet. |
Transportraupe Krupp
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Die
Patente und Rechte an der Schwerlastraupe wurden nach dem Konkurs von
der Firma Krupp übernommen, die zum Beispiel für das rheinische
Braunkohlenrevier mehrere weitgehend unveränderte Maschinen baute.
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7 Eine
Krupp-Raupe im Einsatz bei Rheinbraun. Großflächigere Kettenglieder und
eine geringfügig andere Geometrie der Verglasung lassen die
Weiterentwicklung gegenüber dem Weserhütte-Original erkennen. |
Transportraupe Oetken
Multitrack
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Eine
besondere Schwerlastraupe stellt dieser Eigenbau der Firma Oetken unter
Verwendung von Weserhütte-Komponenten dar. Die Transportraupe wurde für
den Transport von Spundwänden im unwegsamen Gelände konstruiert.
Fahrgestell und Raupenbänder stammen ebenso wie die Fahrerkabine von
einem Seilbagger des Typs SW 190. Die Maschine entstand 1996 und stand
ab 2008 bei einem Händler zum Verkauf. |
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Technische Daten
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Bezeichnung |
Transportraupe
Oetken Multitrack |
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Baujahr |
1996 |
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Stückzahl |
1 |
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Leistung |
n.n. |
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Motor |
MAN Diesel |
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Gewicht |
42 t |
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Nutzlast |
30 t |
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Ladekran (Bj. 1989) |
Herkules MT 50-12 |
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Länge |
9.000 mm |
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Breite |
3.950 mm |
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Höhe einschl. Kran |
3.700 mm |
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Ladefläche Länge |
9.000 mm |
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Ladefläche Breite |
2.560 mm |
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Prospekte und Druckschriften
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Titel
der Broschüre über Transportgeräte der Weserhütte. |
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Fotos dieser Seite: Weserhütte,
Slg. Pfeiffer, E. Weber |
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letztes Update:
25.07.2011 |